Es war Mitte 1960, als von Rudi Friedrich die Initiative ausging, einen Fanfarenzug zu gründen. Bald waren sieben Bläser beisammen, die mit dem Proben begannen.

Dies waren             Dieter Frank

                            Rudi Friedrich

                            Hubert Grosch

                            Bubi Hotz

                            Sepp Jerg

                            Heinz Matern 

                            Horst Reiser

Hans Schneider, damals noch Dirigent der Musikkapelle Baienfurt, hatte sich freundlicherweise bereit erklärt, dreistimmige Fanfarenstücke zu schreiben und einzustudieren. Nach anstrengenden Proben gingen die Bläser mit Begeisterung in die ersten Auftritte bei der Fasnet 1961 unter der Leitung von Tambourmajor Heinz Matern.

Mit dem frischen, hellen Klang der Fanfaren und den schmucken Uniformen kamen sie damals in Baienfurt ganz groß heraus. Die ersten Uniformen wurden noch auf eigene Kosten und in mühevoller Arbeit von den Ehefrauen bzw. Freundinnen unserer Bläser genäht. Eine große Hilfe dabei waren Frau Kunter und Frau Welebny, Klärle Jäck, Lina Kinzelmann, geb. Wetzel, und ihre Mutter.

Die freundschaftliche Verbindung zur Prinzengarde führte 1961 zum Eintritt in die Narrenzunft. Nach den ersten tollen Auftritten schlossen sich spontan weitere Baienfurter Jugendliche den Fanfarenbläsern an. Nun wurden neben zusätzlichen Fanfaren auch Landsknechttrommeln angeschafft.

Infolge der Eingliederung in die Narrenzunft hatte man auch die meisten Auftritte während der Fasnet, also während der Wintermonate. Die damalige Uniform war aber für die Umzüge nicht ideal. Zunftmeister Hans Sättele und Zunftrat Gerhard Mehrle entwarfen deshalb neue Uniformen.

Wie nachstehendes Bild zeigt, passten diese sehr schön zu den Blumen- und Vogelmasken.

Der Fanfarenzug nahm an Mitgliedern weiter zu. Im Proberaum der Volksschule wurde es zu eng und so zog man in den geräumigen Saalbau.

1962 übernahm Alfons Steinhauser die Tambour-Führung. Von 1964 bis 1965 führte Adi Deutscher den Zug an.

1965 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Vorstand wurde Franz Riedinger, Zugführer Peter Grosch, Schriftführer und Kassier Paul Merk und erster Instrumentenwart wurde Hubert Grosch.

Die Begeisterung an dieser Musik führte zu einer hervorragenden Kameradschaft und Geselligkeit. Man veranstaltete Hüttenabende, Maientouren, Vereinsausflüge, spielte auf Hochzeiten und Festlichkeiten verschiedenster Art. Und wer von den damals Aktiven erinnert sich nicht gerne an die gemütlichen “Freitag-Proben“?

Der Fanfarenzug knüpfte auch kameradschaftliche Verbindungen zu benachbarten Zügen. Man hatte dieselben Interessen und beschloß 1962, einen “Ring oberschwäbischer Fanfarenzüge“ (ROF) zu gründen. Dazu trafen sich 1962 nach dem Rosenmontagsumzug in Wangen im dortigen “Deutschen Haus“:

                   Anton Müller, Wangen

                   Walter Frommled, Weingarten

                   Julius Schulte und Max Kehle, Aulendorf

                   Rudi Friedrich, Peter Grosch und Paul Merk, Baienfurt.

Ziel der Vereinigung ist: Die Fanfarenzüge treffen sich mindestens einmal im Jahr, um sowohl einzeln als auch gemeinsam zu spielen.

Der Ring weitete sich sehr schnell auf 10 Fanfarenzüge aus. Rund 400 Bläser und 100 Trommler boten in ihren farbenfrohen, meist historischen Uniformen den Zuschauern ein buntes Bild. Höhepunkt der Ringtreffen ist jedes Mal ein Gemeinschaftsspielen.

Der erste große Ausflug ins Ausland führte im September 1968 zum Schützenfest nach Tramin/Südtirol.

Es war damals gar nicht so einfach, mit Instrumenten und Uniformen nach Südtirol zu kommen. Nur mit Unterstützung der Württembergischen Landesregierung erhielt man von den Italienern die Genehmigung, in Tramin aufzutreten.

Das Musizieren unseres Fanfarenzugs an diesem Wochenende, besonders am Festumzug, löste bei den Südtirolern begeisterten Beifall aus. Außergewöhnlich war auch die Gastfreundschaft der Traminer.

Von 1968 an leitete Paul Merk als Vorstand und Josef Locher als Zugführer die Geschicke des Zuges. Dem Fanfarenzug kamen die guten Beziehungen, die “Mecki“ ins benachbarte Ausland hatte, sehr zugute. Viele schöne Auftritte in Österreich, der Schweiz und Südtirol kamen durch seine Kontakte zustande.

Unvergessen bleiben die Sonderfahrten zum Bundestreffen der Schützen in Meran 1970 und zum Bezirksschützenfest auf dem Ritten 1973.

Mit Fanfarenmärschen versorgt wurde der Zug damals noch von Hans Schneider und vom Fanfarenzug “Welfen“ Weingarten, der dem ROF eigene Stücke zur Verfügung stellte. Die Auswahl an geeigneten Fanfarenmärschen ist schwierig, weil relativ wenig Notenmaterial angeboten wird. So ist man hauptsächlich auf Musikanten angewiesen, die selbst Fanfarenstücke schreiben können.

Josef Locher hatte Kontakt zu Mitgliedern der Berger Dorfmusikanten und es gelang ihm, einige davon für unseren Fanfarenzug zu gewinnen.

Genannt seien hier Bernhard Kordeuter, Andreas Schwegler und Georg Köberle. Ihnen verdankte der Zug zwei sehr schöne Fanfarenmärsche. Mit dem Marsch “Rinaki“ eröffneten wir den Festabend zu unserem zehnjährigen Bestehen 1971 und mit dem “Traminer“ setzten wir uns im klingenden Wettstreit der Fanfarenzüge - anläßlich der Oberschwabenschau 1974 - gegen starke Konkurrenz als Sieger durch.

1971 veranstalteten wir in der neuen Gemeindehalle den ersten Rosenmontagsball. Damit schafften wir für unseren Zug eine Einnahmequelle, die unbedingt notwendig ist, um wenigstens einen Teil der Kosten, die uns durch die Anschaffung und Instandhaltung von Instrumenten und Uniformen entstehen, abzudecken.

Bis dahin waren wir ausschließlich auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen. Die Aktiven mußten noch je Probe 50 Pfennig bezahlen und fürs Zuspätkommen und Fehlen wurde eine Schlamperkasse eingerichtet.

Unser zehnjähriges Bestehen feierten wir am 12. Juni 1971 mit einem Freundschaftstreffen des ROF sowie einem Festabend mit Tanz. Zu diesem kleinen „klingenden Jubiläum“ besuchten uns unsere Freunde aus Tramin.

Seit diesem Tag führen wir - mit freundlicher Genehmigung der Familie Rittler - den Namen “LÖWEN“.

Roland Merk löste 1972 Josef Locher als Zugführer ab. Georg Köberle übernahm das Amt des musikalischen Leiters. Ein Jahr später wurde Willi Muschel zum Zugführer und musikalischen Leiter gewählt. Roland Merk wurde Geschäftsführer und somit zuständig für Schriftverkehr, Organisation und Finanzen.

Georg Köberle war zwischenzeitlich bei der Berger Musik so engagiert, daß er sein musikalisches Amt bei uns abgeben mußte.

Nachdem über 10 Jahre Fanfarenmärsche gespielt worden waren, wollte man versuchen, auch moderne Stücke zu spielen. Dazu erweiterten wir unser vorhandenes Instrumentarium um Paradetrommeln und Rhythmusinstrumente.

Wir lernten Stücke im Rock- und Rumba-Rhythmus, danach Schlager wie “Hello Mary Lou“ oder der “Kleine Prinz“.

Nach diesem musikalischen Umschwung wollten wir bekannte Melodien genauer nachspielen. Aus diesem Grund entschlossen wir uns zunächst, sechs Ventilfanfaren anzuschaffen. Mit Ventilinstrumenten hatten wir noch keine Erfahrung und so waren viele zusätzliche Proben notwendig.

Nach längerem Üben gelang uns dann ein “Bongo-Stück“ und der Marsch “Husar“.

Von da an stand fest, nach und nach ganz auf Ventilfanfaren umzustellen. Heute spielt jeder aktive Bläser bei uns ein solches Instrument.

Neben den modernen Melodien spielen wir aber auch die traditionellen Fanfarenmärsche nach wie vor sehr gerne.

Ein Fanfarenzug wird musikalisch, aber auch nach seinem äußeren Erscheinungsbild (Uniform, Auftreten) beurteilt. Unser Ausschuß, allen voran Paul und Roland Merk, trieb 1974 die Anschaffung von Schwingfahnen, Standarten sowie Trommeltüchern voran. Zwei Jahre später, 1976, bestellten wir dann unsere neuen Landsknechtuniformen. Auf unsere Uniformen sind wir schon etwas stolz und wir glauben, darin auch ein gutes Bild abzugeben.

Gerade rechtzeitig fertig wurden sie zu unserem Freundschaftstreffen mit den Traminern, anläßlich der zehnten Einladung zum Schützenfest.

1978 entschlossen wir, uns selbständig zu machen und aus der Narrenzunft auszutreten. Der Grund hierfür lag in den ständig zunehmenden Auftritten außerhalb der Fasnet. Dies ging in gutem Einvernehmen vonstatten, zumal wir während der Fasnet weiterhin der Narrenzunft kostenlos zur Verfügung stehen und dies auch vertraglich geregelt haben.

Personelle Veränderungen ergaben sich 1979, als Rudi Birnbaum Geschäftsführer wurde und 1982, als Stefan Kapler zum Zugführer gewählt wurde.

1980 trennten wir uns vom ROF, da laut dessen Satzung nur reine Naturfanfaren gespielt werden dürfen.

Das 25-jährige Jubiläum feierten wir vom 06.- 08. Juni 1986 mit einem Festakt, einem Festabend und einem Treffen benachbarter Fanfarenzüge, welches ein voller Erfolg war.

Bei diesem Jubiläum trat auch zum ersten Mal der „Ehemaligenzug“ auf.

Bedingt durch den Generationswechsel, der sich 1988 einstellte, gab Willi Muschel seinem Nachfolger Stefan Kapler das musikalische Heft in die Hand und Rudi Birnbaum übergab das Geschäftliche an seinen Nachfolger Michael Stöhr.

1989 besuchte der Fanfarenzug zum letzten Mal offiziell das Traminer Schützenfest.

In diesem Jahr veranstaltete die Gemeinde Baienfurt erstmalig das Marktplatzfest, bei dem wir uns seither alljährlich beteiligen.

1991 war für den Fanfarenzug ein ereignisreiches Jahr, das bedingt durch den Golfkrieg nicht mit der Fasnet begann. Am 8. und 9. Juni feierten wir mit einem gelungenen Fest unter der Gemeindehalle unser 30-jähriges Bestehen, bei dem die Jungschützenmusik aus Hall in Tirol am Samstagabend für den musikalischen Rahmen sorgte.

4.000 begeisterte Zuschauer verfolgten am Sonntagmittag auf dem Marktplatz den Sternmarsch der eingeladenen Fanfarenzüge. Zu diesem Anlaß wurde der „Ehemaligenzug“ wieder aus seinem Dornröschenschlaf geweckt.

Im Herbst folgten personelle Veränderungen: Paul Merk ließ sich nach 24-jähriger Tätigkeit als Vorstand nicht mehr zur Wahl aufstellen und so wurde der damalige Zeugwart Udo Habnitt sein Nachfolger. Aufgrund der immer mehr werdenden Arbeit wurde das Amt des Geschäftsführers in Kassierer und Schriftführer aufgeteilt. Kassier wurde Oliver Kutter, Schriftführer Achim Mauch.

1992 wurde Paul Merk offiziell verabschiedet und zum Ehrenvorstand und “Außenminister der Löwen“ ernannt.

1993 wurden neue Schwingfahnen angeschafft, die bei der Fahnenweihe am 5. und 6. Juni eingeweiht wurden. Als Pate stand der Fanfarenzug “Berengar“ aus Bergatreute zur Seite.

Im Jahr 1994 wurde aufgrund der freundschaftlichen Beziehung mit der Schalmeienkapelle aus Baindt zum ersten Mal der Fanfaren- und Schalmeienball veranstaltet.

Im Sommer besuchten wir im Zuge der Städtepartnerschaft für eine Woche die Baienfurter Partnerstadt Martonvasar in Ungarn. Beim Kameradschaftsabend wurde unser ehemaliger musikalischer Leiter und Zugführer Willi Muschel zum Ehrenzugführer ernannt.

Beim Marktplatzfest 1995 wurde die in Eigenbau gefertigte Hütte eingeweiht. Bei der Jahreshauptversammlung im November gab der nicht mehr kandidierende Stefan Kapler sein Amt als musikalischer Leiter und Zugführer an seinen Stellvertreter Andreas Buck ab. Zwei Tage vor Weihnachten erhielten wir vom Amtsgericht die Nachricht, ins Vereinsregister eingetragen worden zu sein.

Im März 1996 haben wir uns entschlossen, nach 14 Jahren wieder einen Jugendfanfarenzug zu gründen.

Im Mai feierten wir unser 35-jähriges Bestehen im kleinen Rahmen gemeinsam mit unseren Ehemaligen im Gemeindehaus. Bei dieser Feier wurde der langjährige Zugführer Stefan Kapler offiziell verabschiedet und gemeinsam mit Rudi Birnbaum und Emil Schellhorn zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Nach der Fasnet 1997 nahmen wir in der Gemeindehalle eine CD auf, die dann rechtzeitig zum Marktplatzfest im Juli zum Verkauf fertig wurde.

Im April wurden Dank des Zuschusses der Gemeinde Baienfurt für den Jugendfanfarenzug neue Instrumente angeschafft.

Im November wurde die erste Generalversammlung mit den passiven Mitgliedern seit der Vereinseintragung im Dezember 1995 abgehalten.

Nicht zu vergessen ist der Auftritt beim Galaabend der Karnevalsgesellschaft „Die Goldene Elf“ im Hotel Maritim in Ulm.

Im Januar ´99 spielten wir beim Neujahrsempfang der Landesregierung im Schloß Stuttgart. Dieser Auftritt zählt wohl zu einem der Höhepunkt, in der Vereinsgeschichte.

Anläßlich des 25-jährigen Jubiläums des Fanfarenzugs „Berengar“ aus Bergatreute wurde das Stück „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“ gemeinsam mit den Bergatreutern vorgetragen, das in vielen gemeinsamen Proben einstudiert wurde.

Bei der Jahreshauptversammlung im Oktober wurde erstmals ein 2. Vorsitzender gewählt. Dieses Amt übernahm Christof Kapler.

Beim Marktplatzfest 2000 übergab Andreas Buck das Amt des Zugführers und musikalischen Leiters an seinen Stellvertreter und Leiter des Jugendfanfarenzugs, Simon Stoppel. Zum zweiten Zugführer wurde Bernd Padent gewählt. Im November war der Fanfarenzug beim „Morgenläuten“ des Südwestfunks im Radio zu hören.

Im Jahre 2001 wurde das 40-jährige Vereinsbestehen am 28. April mit einem Festakt mit rund 400 geladenen Gästen in der Baienfurter Gemeindehalle, sowie einem dreitägigen Fest im Juni gebührend gefeiert. Am Freitag wurde unter Mitwirkung sämtlicher Baienfurter Vereine ein Heimatabend veranstaltet. Samstags gab es neben einer Gaudiralley einen Tanzabend unter der Gemeindehalle. Der Sonntag wurde mit einem Weckruf begonnen, bevor auf dem Marktplatz ein Feldgottesdienst abgehalten wurde. Nach dem Mittagstisch wurde auf dem Marktplatz ein Sternmarsch unter der Mitwirkung verschiedener Fanfarenzüge veranstaltet. Extra für das Jubiläum wurden auch neue Stücke einstudiert. Neben „Final Countdown“ und „She loves you“ wurde mit „Tanze Samba mit mir“  auch ein zweites „Bongo-Stück“ ins Repertoire aufgenommen.

2002 gab Udo Habnitt sein Amt nach 11 Jahren als Vorstand ab. Er blieb jedoch in der Funktion als zweiter Vorstand weiter in der Vorstandschaft tätig. Zum neuen Vorstand wurde Christof Kapler gewählt, der dieses Amt seitdem ausübt.

Im Juni des Jahres 2003 unternahmen wir eine Ausfahrt ins benachbarte Frankreich, genauer gesagt in die Stadt Levier. Dort nahmen wir am Festumzug des Tannenfestes teil. Im September wurde mit der Sanierung und dem Umbau des Hauses in der Ravensburgerstraße am Ortseingang Baienfurt (von Weingarten kommend) zum ersten eigenen Vereinsheim begonnen.

Rupert Sauterleute übernahm von Simon Stoppel 2004 bei der Jahreshauptversammlung das Amt des Zugführers. Patrick Steinmann wurde zum zweiten Vorstand gewählt. Im November verstarb unser Ehrenvorstand und Gründungsmitglied Paul „Mecki“ Merk.

Neben den Heimattagen in Schorndorf zog es uns 2005 auch auf das Winzerfest nach Neustadt an der Weinstraße, bei dem wir am  Festumzug teilnahmen.

Stefan Sorg übernahm bei der Jahreshauptversammlung 2006 das Amt des zweiten Vorstands, sowie Tobias Kugel das Amt des Kassier. Nach etwa dreijähriger Bauphase und 4200 Arbeitsstunden konnte im August 2006 das eigene Vereinsheim der „Löwen“ eingeweiht werden. Neben einem Kameradschaftsabend am Freitag zusammen mit den Ehemaligen und dem Jugendfanfarenzug, sowie einem Festakt am Samstag für geladene Gäste,  wurde am Sonntag im Rahmen eines Gottesdienstes das Vereinsheim geweiht und mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt. Daraufhin wurde im Folgejahr das neue Amt des Heimwarts eingeführt, das seither Michael Kehm inne hat.

2008 gab es mit der Wahl von Stefan Sorg zum Zugführer bei der Jahreshauptversammlung einen Wechsel in der musikalischen Führung des Vereins. Nico Habnitt wurde zum zweiten Vorstand berufen. Mit dem Besuch der 775-Jahrfeier der Stadt Pirna wurde in diesem Jahr erstmals die Partnergemeinde Grauppa, die ein Teil der Stadt Pirna ist, besucht und dort auch gleich Kontakte mit der dortigen Schalmeienkapelle geknüpft. 

Bei der Jahreshauptversammlung im Jahr 2009 wurde mit Frank Bergmann außerturnusmäßig ein neuer zweiter Vorstand und mit Marc Zuschlag ein neuer Kassier gewählt, da die bisherigen Amtsträger ihre Ämter aus beruflichen Gründen nicht mehr weiterzuführen vermochten. Im Juni feierte der Musikverein Baienfurt sein 100-jähriges Bestehen, bei dem wir auch im Rahmen des Baienfurter Abend und am Festumzug musikalisch mitwirkten. Beim Marktplatzfest im Juli wurde erstmals aufgrund des Umbaus des Pflegeheims auf dem Marktplatz zusammen mit der Narrenzunft neben dem Rathaus ein neuer Hüttenplatz bezogen.

Mit Dominik Knecht wurde im Jahr 2010 ein neuer zweiter Vorstand gewählt.

Wenn wir innerhalb dieser Vereinsgeschichte nicht alle Namen von Personen erwähnt haben, die in diesen 40 Jahren ein Amt übernommen haben, so bitten wir um Verständnis.

Zum Schluß möchten wir allen danken, die in irgendeiner Weise für unseren Fanfarenzug tätig waren, sei es als Trommler, Bläser oder als Fahnenschwinger. Dank sagen wir allen Verantwortlichen des Vereins für ihr ehrenamtliches Wirken.

Ein besonderer Dank gilt den Ehefrauen und Freundinnen unserer aktiven und ehemaligen Fanfarenspieler.

Wir bedanken uns bei allen Gönnern, Spendern und Freunden unseres Vereins.

Dank auch an die Gemeindeverwaltung für ihre Unterstützung.

Ein herzliches Dankeschön gilt weiterhin allen, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben.

Fanfarenzug Löwen Baienfurt